

Nadja Räss ist eine der bekanntesten Jodlerinnen der Schweiz und sucht dabei stets nach dem Neuen, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Sie musiziert mit verschiedenen Künstler:innen, singt in interkulturellen Projekten mit und ist als Solistin mit verschiedenen Formationen zu hören. Seit 2018 ist sie Professorin für Jodel an der Hochschule Luzern und eine gefragte Referentin an Fachtagungen. Als Netzwerkerin engagierte sie sich 2012 bis 2018 als Intendantin der Klangwelt Toggenburg sowie seit 2018 als Fachverantwortliche Volksmusik an der Hochschule Luzern und wirkte massgeblich an der UNESO-Anerkennung des Jodelns als immaterielles Kulturerbe mit. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet – zuletzt 2025 mit dem «Goldenen Violinschlüssel», und wurde dabei für besondere Verdienste um die Schweizer Volksmusik geehrt.
Wolfgang Sieber wirkt als dynamischer Grenzgänger und publikumsnaher Charismatiker an der Orgel. Nach seiner Ära als Stifts- und Hoforganist zu St. Leodegar in Luzern (1992-2021) setzt er unter dem Motto «Orgel findet überall statt» seine künstlerische Arbeit fort. In den Bereichen der klassischen, ethnischen, traditionell-volkstümlichen Musik sowie im Jazz und der Kleinkunst entstanden an die 100 Video- und CD-Produktionen. Ob als Partner von Julia Lezhneva oder als Kirchenmusiker mit Bischof Felix Gmür, ob mit Guuggenmusik oder mit der Dance-Company Kreutzberg Bern – der mehrfach ausgezeichnete Wolfgang Sieber verhilft mit heiterer Stimmung, feinem Humor und Begeisterung zum musikalischen Glanzerlebnis. Seine Kompositionen für Orgel Streich- und Blasorchester, Trompete, Oboe, Horn und ethnische Instrumente der Schweizer Alpen sind als Audios, Videos und als Printausgaben publiziert.


Der aus Süddeutschland stammende Dirigent und Chorleiter Eberhard Rex arbeitet seit 30 Jahren mit Knaben- und Mädchenstimmen. Seit er im Jahr 2000 nach Luzern berufen wurde, um die künstlerische Leitung der Luzerner Kantorei zu übernehmen, betreibt er eine stetige Aufbauarbeit, die sich in der immer grösseren Leistungsfähigkeit seines Chores, aber auch in entsprechend hochrangigen Engagements widerspiegelt. Dazu gehört die Zusammenarbeit seiner Ensembles mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten im In- und Ausland. Eberhard Rex erbringt unermüdlich den Nachweis, dass es möglich ist, auch mit Kindern Musik in einer professionellen Art und Weise zur erarbeiten. Als Dirigent arbeitet Rex regelmässig mit dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Collegium Musicum Luzern. Am Pult fühlt er sich sowohl im Chorbereich als auch im Opern- und Oratorienfach zu Hause.
Als Komponist, Autor und Produzent wirkt Joël von Moos in verschiedenen musikalischen Sparten und in unterschiedlichen künstlerischen wie auch verantwortlichen Positionen, von Soloprojekten bis hin zu grossformatigen Theaterproduktionen.
Mit seinen musikalischen und interdisziplinären Projekten möchte der Künstler tiefgehende emotionale Erfahrungen ermöglichen – und lässt dabei keinerlei genrespezifische Grenzen wirken: Die Essenz des gemeinsamen Empfindens steht jederzeit im Vordergrund. Als junger Sänger bei der Luzerner Kantorei kam er schon früh mit kirchenmusikalischen Werken verschiedener Epochen und mit der Oper in Kontakt. Seit er mit 17 Jahren als Dirigent des Jodlerklub Arnigrat das Jodeln entdeckte, wächst seine Vorliebe für die Schweizer Volksmusik stetig. Seit 2015 ist Joël von Moos Co-Geschäftsführer und Inhaber des Kulturformats JVM Productions.


Die Luzerner Sängerknaben fördern Buben und junge Männer zwischen fünf und zwanzig Jahren aus der gesamten Zentralschweiz durch die Möglichkeit, ihr Talent und ihre Freude am Singen unter gleichgesinnten Freunden zu entfalten und durch Konzerte und Auftritte Erfolg und Anerkennung zu erfahren. Chor und Solisten sind geschätzte Partner von Lucerne Festival, des Luzerner Sinfonieorchesters, des Luzerner Theaters und zahlreicher weiterer Orchester und Opernhäuser im In- und Ausland sowie des Schweizer Radio und Fernsehens SRF.
Sobald bei den Knaben der Stimmbruch eintritt, und ein Weitersingen in den hohen Registern nicht mehr möglich ist, wechseln die jungen Herren zum Männerchor und singen schon sehr bald ihre ersten Konzerte als Tenor oder Bass.

Seit drei Jahrzehnten widmet sich das Orchester Santa Maria einer gepflegten und vielfältigen Orchesterkultur. Bestehend aus engagierten Semiprofessionellen und Musikstudierenden – unterstützt von Berufsmusikerinnen und Berufsmusikern – hat sich das Santa Maria in den letzten Jahren über die Region Luzern hinaus einen Namen gemacht.
Mit aussergewöhnlichen, genreübergreifenden Projekten, Uraufführungen und der Förderung von jungen Künstlerinnen und Künstlern sorgt das Orchester immer wieder für Aufsehen. Nebst der Durchführung eigener Konzerte begleitet das Orchester Santa Maria regelmässig verschiedene Chöre und pflegt einen engen Kontakt zu anderen Kulturschaffenden der Region.